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Info-Blatt 60+

 

Hat Schlechtreden jetzt Hochkonjunktur? :

Gemeinderatsfraktion

Dass bundesweit alle Städte und Gemeinden finanziell mehr als gebeutelt
in das Jahr 2010 gehen, sollte sich herumgesprochen haben.
Wenn man im Giengener Rückblick sieht, dass im Schulbereich und bei der Innenstadtsanierung die dringendsten Hausaufgaben (mehrheitlich!) gemacht wurden, sollte man aufpassen, dass Schlechtreden jetzt nicht zur Mode wird. Allein in die Schulen wurde einschließlich der Fördermittel ein zweistelliger Millionenbetrag investiert. Was vielen anderen Kommunen ja erst noch bevorsteht! Wer vom „Kapital Kinder und Bildung“ immer spricht, dem dürfen diese Investitionen also kein Grund zur Klage sein. Dieses „Schuldenkonto“ sollte man also besser unser „Zukunftskonto“ nennen!

Das Thema Stadtrandstraße muss natürlich weiterhin Priorität haben. Es eignet sich absolut nicht für ein Verschiebegleis. Die erforderliche Bebauungsplanung muss rasch kommen und der Baubeginn sich daran nahtlos anschließen. Zu den dazu erforderlichen konkreten Anträgen verweise ich heute schon auf die herannahenden Haushaltsplanberatungen!

Und bitte sehr: Man muss nicht die “Wüste“ bemühen, wenn man unser zu erweiterndes Gewerbegebiet Ried meint. Es könnten sich sonst die dort schon angesiedelten Betriebe „ausgesiedelt“ fühlen und die erhofften Neuansiedlungschancen unserer Stadt sich als „versandet“ erweisen. Solche Wortwahl tut den Interessen unserer Stadt bestimmt nicht gut!

Jörg Ehrlinger
Stadtrat

Zur Situation von Schulen andernorts beispielsweise:
http://www.fr-online.de/­frankfurt_und_hessen/nach­richten/hessen/2266403_Comenius­schule-Wiesbaden-Schlimmer-als-in-Nepal.html

 

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