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OV-Zeitung

Veranstaltung

Sigmar Gabriel in Giengen :

Fotoimpressionen auf der Bildergalerie

 

Bundespolitik; Jamaikanische Märchen :

Ein Ziel der neuen Koalitionäre im Bund ist, den Solidaritätsbeitrag (genannt: Soli) abzuschaffen. Dies ist vor allem ein Ziel der FDP, die vorgibt, damit Menschen unterer und mittlerer Einkommensgruppen entlasten zu wollen. Nanu: Soziales Mitleid mit der ärmeren Gesellschaftsschicht war ja bisher kein Hauptanliegen in FDP-Kreisen. Schaut man jedoch genauer hin, stimmt die Logik wieder. Der Soli ist beispielsweise bei einem Ehepaar mit 2 Kindern nämlich erst bei einem Bruttoeinkommen von 4050 € im Monat fällig. Wer weniger verdient, ist davon schon immer befreit. Den Nutzen von einer Soli-Abschaffung hätten allerdings wieder andere, denn er ist auch auf die Kapitalertragsteuer sowie Körperschaftssteuer in Höhe von 5,5 % zu entrichten. Das wäre natürlich eine tolle Sache für die Großkonzerne und ihre Anteilseigner, weil dort mit den Milliarden-Gewinnen mehrere Millionen an Soli-Abgaben gespart würden, wenn er abgeschafft wird - die der Allgemeinheit fehlen werden. Denn wenig bekannt ist die Tatsache, dass der Soli nicht zweckgebunden ist. Man könnte damit auch so manches finanzieren, um Familien zu helfen und Kinderarmut zu lindern: z.B. Ganztagsbetreuung, warmes Mittagessen in Kitas und Schulen etc.

Also: Finger weg vom Soli!!!

Christine Mack

Veröffentlicht am 08.11.2017

Auch in diesem Jahr war das traditionelle Fußballturnier der SPD, wie immer ausgerichtet von den SPD-Ortsvereinen Hürben und Giengen, sehr gelungen. Auch das Wetter hatte ein Einsehen - während es den Tag vorher noch pausenlos geregnet hatte, kam die Sonne am späten Samstagvormittag heraus, um den ganzen Tag zu bleiben.

Es wurde auch munter Fußball gespielt. Der TV Hürben ließ von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass er das Turnier gewinnen möchte, um den Wanderpokal endgültig zu gewinnen. So kam es dann auch. Ungeschlagen, wenn auch mit knappen Ergebnissen, gewannen die Hürbener das Turnier zum 3. Mal in Folge. Auf Platz 2 landete der ZSKA Hürben, die Bronzemedaille sicherte sich der TTC Sachsenhausen. Wacker geschlagen haben sich auch die Heidenheimer Jusos, als einzige Nichtfussballmannschaft, wurden sie vierter.

Den Siegerpokal überreichte die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier. Sie dankte Monika Albrecht-Groß, Giengener Stadträtin und Vorsitzende der Hürbener SPD und den ganzen ehrenamtlichen Helfern für die gute Organisation des Nachmittags. Der Tag klang bei einem zünftigen Vesper und guten Gesprächen aus.

 

Veröffentlicht am 30.09.2017

Zur Diskussion über das SPD-Regierungsprogramm hatte der SPD-Ortsverein Hürben vergangene Woche in die Hürbetal-Halle eingeladen. SPD-Ortsvereinsvorsitzende Monika Albrecht-Groß begrüßte die Anwesenden und leitete in den Abend ein. Gekommen war die SPD-Bundestagskandidatin Leni Breymaier und referierte über die inhaltlichen Schwerpunkte der SPD zur Bundestagswahl. Man wolle eine Bürgerversicherung als einen der wichtigsten Punkte endlich gegen die CDU durchsetzen und das Gesundheitssystem für alle solidarisch organisieren. Niemand dürfe sich in Deutschland die Frage stellen müssen, ob er eine Leistung, welche die Gesundheit verbessere, aus finanziellen Gründen annehmen könne oder nicht. „Wir wollen ein solidarisches System, in das alle einbezahlen“, so Breymaier. Sie stellte in ihrer Rede auch klar: „Nur mit der SPD gibt es keine Erhöhung des Renteneintrittsalters. Die Kanzlerin wird die Rente mit 70 nicht gegen Herrn Schäuble und den CDU Wirtschaftsrat aufhalten. Das hat sie bei der Maut auch nicht gegen die CSU geschafft. Es braucht einen Kanzler Martin Schulz mit einer starken SPD dazu“, so die Spitzenkandidatin. Die SPD werde das Rentenniveau und die Beträge stabil halten und eine Solidarrente einführen. Breymaier diskutierte im Anschluss noch Fragen zu den Themen Wohnungsbau und Videoüberwachung mit dem Publikum. Sie stellte ihre Idee eines Quartiersmanagements vor und sprach sich klar gegen überzogene Videoüberwachungen aus. Da müsse es bei den Einzelfällen auf öffentlichen Plätzen bleiben, die SPD wolle die Bürgerrechte und Daten der Menschen schützen.

 

Veröffentlicht am 23.09.2017

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