Kapitän Boris Johnson

Karikaturen von Martin Erl

 

24.07.2019 in Topartikel Aktuelles

Mit MdB Leni Breymaier auf der Kaltenburg

 

Ein Kulturschatz im Landkreis

 

Hürben - Die 800 Jahre alte Kaltenburg vor dem endgültigen Verfall zu retten, darum kümmern sich die rund 270 Mitglieder der Interessengemeinschaft Kaltenburg. Auf ihrer Fahrradtour durch den Wahlkreis besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier die Burg und informierte sich mit ihrer Radlergruppe bei der Interessengemeinschaft über die Geschichte und das Ehrenamt rund um den Kulturschatz in der Region. Bis auf das Jahr 1180 reicht die Historie zurück, die durch Beschädigungen, Kriege, Zerfall und den Wiederaufbau geprägt wurde.

 

Die Maßnahmen zum Erhalt der damaligen Ruine wurden bereits in den siebziger Jahren aufgenommen. Für einen symbolischen Euro gekauft, saniert und repariert die Interessengemeinschaft in ehrenamtlicher Arbeit die Kaltenburg weiter seit dem Jahr 2014 in professioneller Weise. Über 550000 Euro sind in der Vergangenheit in die Instandhaltung von Mauer- und Turmwerk gesteckt worden, bei einer Gesamtsanierungssumme von etwa einer Million Euro. Über 5000 Euro wurden jüngst durch die Mitglieder zusätzlich aufgebracht, um einen Turm mit Fenstern auszustatten. Deshalb sammeln die Ehrenamtlichen fleißig weiter Spenden und Zuschüsse, wie etwa durch den Verkauf von Steinen und anderen Aktionen.

 

Wunderbar, was hier zum Erhalt der historischen Kaltenburg von dem Verein gestemmt wird. Was für ein ehrenamtliches Engagement, was für eine Energie“, dankte Breymaier dem Vorstand und allen die dazu beitragen, dieses wichtige Kulturgut vor dem Vergessen zu bewahren.

 

24.07.2019 in Ortsverein

SPD-Besuch aus Zeulenroda-Triebes

 
Besuch im Höhlenhaus Hürben

Seit Anbeginn der Giengener Städtefreundschaft mit Zeulenroda-Triebes kam es regelmäßig zu einem Austausch mit den Freunden der SPD-Ortsvereine. In diesem Jahr waren der SPD-Vorsitzende aus Zeulenroda Maik Stieber mit einer kleinen Delegation im Rahmen des Stadtfestes in Giengen zu Gast. Bereits am vergangenen Donnerstag kam es zur ersten Begegnung, die an die Freundschaft der vergangenen Besuche nahtlos anknüpfte. Sylvia Gohle hatte ein kleines Programm für die Gäste zusammengestellt, bei dem in lockerer Form immer wieder Mitglieder des hiesigen Ortsvereins hinzukamen. Ein Höhepunkt war sicher der Besuch der Kaltenburg in Hürben mit den Erläuterungen von Burgführer Hans Mack. Auf Einladung der Stadt waren die Zeulenrodaer Gäste auch in die Stadthalle eingeladen, um dem Programm für die neue Städtepartnerschaft mit San Michele di Ganzaria beizuwohnen. Im NaturFreundehaus Hasenloch kam es dann bei Kaffee und Kuchen zu interessanten Gesprächen unter Parteifreunden. Beim Stadtfest konnten die alten Freundschaften wieder aufgefrischt werden und neue Kontakte geknüpft werden. Am Sonntag hieß es wieder Abschied nehmen, nicht ohne die Einladung für die Giengener SPD zu einem Wiedersehen im nächsten Jahr in Zeulenroda-Triebes.

 

 

24.07.2019 in Ortsverein

Ehrungen bei der SPD Giengen

 
Die Jubilare der SPD: Waltraud Stahl, Ute Goppelt, Udo Fehrle, Klaus Kälble, MdL Andreas Stoch, Reinhold Dombrowsky

Geballte 165 Jahre SPD-Mitgliedschaft fanden im NaturFreundehaus Hasenloch von MdL Andreas Stoch und dem Ortsvereinsvorsitzenden Udo Fehrle eine besondere Würdigung anlässlich der diesjährigen Jubilarfeier in Anwesenheit der Mitgliedschaft. Zunächst jedoch wurde der Ortsvereinsvorsitzende und SPD-Stadtrat Udo Fehrle selbst für 25 Jahre SPD-Mitgliedschaft durch Werner Gohle (stellv. Vorsitzender) geehrt. Anschließend fanden die Ehrungen für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft von den beiden Stadträten Ute Goppelt und Klaus Kälble statt. Eine Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Waltraud Stahl und Vorstandsmitglied Reinhold Dombrowsky wurde für 50 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt. Dessen Eintrittsdatum im Jahre 1969 veranlasste MdL Andreas Stoch zunächst zu einem Rückblick im Auf und Ab der über 100jährigen Geschichte der Sozialdemokratie. Stoch verwies dann auf die günstigen Zahlen des derzeitigen wirtschaftlichen Wohlstandes. Die Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Niveau, die Jugendarbeitslosigkeit kaum noch zu beziffern und dennoch sei eine große Verunsicherung spürbar. Als ein Kernproblem nannte er das Mietniveau insbesondere in den Ballungsgebieten. Deshalb müsse die Politik den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum massiv unterstützen. Viele Bürger mit gutem Einkommen seien in Sorge, dass im Rentenalter das Wohnen für sie unbezahlbar werden könnte. Die Sicherung des Renten- und Sozialsystems seien die Kernthemen sozialdemokratischer Politik.

 

Das Giengener Stadtgespräch zur Gemeinderatswahl

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