24.07.2019 in Ortsverein

SPD-Besuch aus Zeulenroda-Triebes

 
Besuch im Höhlenhaus Hürben

Seit Anbeginn der Giengener Städtefreundschaft mit Zeulenroda-Triebes kam es regelmäßig zu einem Austausch mit den Freunden der SPD-Ortsvereine. In diesem Jahr waren der SPD-Vorsitzende aus Zeulenroda Maik Stieber mit einer kleinen Delegation im Rahmen des Stadtfestes in Giengen zu Gast. Bereits am vergangenen Donnerstag kam es zur ersten Begegnung, die an die Freundschaft der vergangenen Besuche nahtlos anknüpfte. Sylvia Gohle hatte ein kleines Programm für die Gäste zusammengestellt, bei dem in lockerer Form immer wieder Mitglieder des hiesigen Ortsvereins hinzukamen. Ein Höhepunkt war sicher der Besuch der Kaltenburg in Hürben mit den Erläuterungen von Burgführer Hans Mack. Auf Einladung der Stadt waren die Zeulenrodaer Gäste auch in die Stadthalle eingeladen, um dem Programm für die neue Städtepartnerschaft mit San Michele di Ganzaria beizuwohnen. Im NaturFreundehaus Hasenloch kam es dann bei Kaffee und Kuchen zu interessanten Gesprächen unter Parteifreunden. Beim Stadtfest konnten die alten Freundschaften wieder aufgefrischt werden und neue Kontakte geknüpft werden. Am Sonntag hieß es wieder Abschied nehmen, nicht ohne die Einladung für die Giengener SPD zu einem Wiedersehen im nächsten Jahr in Zeulenroda-Triebes.

 

 

24.07.2019 in Ortsverein

Ehrungen bei der SPD Giengen

 
Die Jubilare der SPD: Waltraud Stahl, Ute Goppelt, Udo Fehrle, Klaus Kälble, MdL Andreas Stoch, Reinhold Dombrowsky

Geballte 165 Jahre SPD-Mitgliedschaft fanden im NaturFreundehaus Hasenloch von MdL Andreas Stoch und dem Ortsvereinsvorsitzenden Udo Fehrle eine besondere Würdigung anlässlich der diesjährigen Jubilarfeier in Anwesenheit der Mitgliedschaft. Zunächst jedoch wurde der Ortsvereinsvorsitzende und SPD-Stadtrat Udo Fehrle selbst für 25 Jahre SPD-Mitgliedschaft durch Werner Gohle (stellv. Vorsitzender) geehrt. Anschließend fanden die Ehrungen für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft von den beiden Stadträten Ute Goppelt und Klaus Kälble statt. Eine Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Waltraud Stahl und Vorstandsmitglied Reinhold Dombrowsky wurde für 50 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt. Dessen Eintrittsdatum im Jahre 1969 veranlasste MdL Andreas Stoch zunächst zu einem Rückblick im Auf und Ab der über 100jährigen Geschichte der Sozialdemokratie. Stoch verwies dann auf die günstigen Zahlen des derzeitigen wirtschaftlichen Wohlstandes. Die Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Niveau, die Jugendarbeitslosigkeit kaum noch zu beziffern und dennoch sei eine große Verunsicherung spürbar. Als ein Kernproblem nannte er das Mietniveau insbesondere in den Ballungsgebieten. Deshalb müsse die Politik den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum massiv unterstützen. Viele Bürger mit gutem Einkommen seien in Sorge, dass im Rentenalter das Wohnen für sie unbezahlbar werden könnte. Die Sicherung des Renten- und Sozialsystems seien die Kernthemen sozialdemokratischer Politik.

 

10.04.2019 in Ortsverein

Europa vor Schicksalswahl - Dr. Florian Hofmann bei der SPD-Hauptversammlung

 

Zur Hauptversammlug des SPD-Ortsvereins kamen die Sozialdemokraten im Hotel „Salzburger Hof“ zusammen. Der Vorsitzende Udo Fehrle berichtete eingangs über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Besonderes Ereignis war die Vereinbarung der engeren Zusammenarbeit der beiden SPD-Ortsvereine Burgberg und Giengen. Dies hatte zur Folge, dass mit Klaus Kälble ein weiteres Mitglied in den Beirat des Vorstandes einstimmig gewählt wurde. Anschließend berichteten Hans Mack und Reinhold Dombrowsky von den Sitzungen des Gemeinde- und Kreiswahlausschusses.

Der Bericht des Kassierers Hans Mack fiel auch in diesem Jahr positiv aus, so dass die Kassenprüfer Werner Ruoff und Ute Goppelt eine geordnete Kassenführung festellen konnten.

 

Gastredner war der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Florian Hofmann, der sich als leidenschaftlich überzeugter Europäer erwies und zum Thema „Zukunft Europa – sozial und ohne Grenzen“ referierte. Er sprach dabei von einer „Schicksalswahl“, wenn man an die Austrittsbestrebungen am Beispiel England und Brexit sowie den National-Bestrebungen mancher Regierungen denke. Britannien wäre mit Brexit künftig ein sogenanntes „Drittland“, also wie die Länder ohne Abkommen. Von daher sollte nicht übereilt gehandelt werden. Hofman stellte die Frage: „Welches Europa wollen wir?“ und gab die Antwort: eine friedliche Welt ohne Kriege, gute Partnerschaften, keine Grenzen, Freiheit, Schutz, Wohlstand und Fortschritt. All dies wäre nicht selbstverständlich und musste über Jahrhunderte erst erkämpft werden. Eine europäische Nationalstaaterei mache in der globalen Welt angesichts mächtiger Kräfte wie Amerika, China oder Russland keinen Sinn. Eine Zukunftschance läge nur in einer gemeinsamen Politik. Florian Hofmann sah aber auch Reformbedarf in der EU. Es fehle das Solidaritätsprinzip - mit den Arbeitnehmern, den Flüchtlingen, den armen Staaten. Aber auch Steuerpflicht für globale Konzerne wie z.B. Google, Facebook und Amazon müsse gemeinsam angegangen werden. Die Justiz müsse reformiert werden, denn die momentane Verjährung der Cum-ex-Geschäfte mit einem gesellschaftlichen Schaden von 30 Milliarden Euro sei eine Bankrotterklärung für den Rechtsstaat. Internationale Zusammenarbeit wäre der Schlüssel, mit dem Sicherheits- und Sozialpolitik sowie Agrar- und Klimapolitik stattfinden können.

Das Giengener Stadtgespräch zur Gemeinderatswahl

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