25.01.2020 in Ortsverein

Trauer um Franz Gabriel

 

Der SPD Ortsverein Giengen trauert um Franz Gabriel. Er war 47 Jahre Mitglied der SPD und von 1975 bis 2004 Mitglied der SPD-Fraktion im Gemeinderat, wo er, auch dank seiner Fähigkeit, Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, und dank seines vielfältigen Wirkens für die Menschen sich großes Vertrauen erwarb und bei den Kommunalwahlen mit einer hohen Stimmenzahl bestätigt wurde. Vor allem Themen des Schutzes von Natur und Umwelt lagen ihm sehr am Herzen, wie man bei seinen Wanderungen mit den NaturFreunden miterleben konnte. Konsequent setzte er sich daher immer für die Ausweisung und den Ausbau von Radwegen ein - während seiner gesamten Gemeinderatszeit war er in der Radwegekommission aktiv.

 Als Gymnasialprofessor waren seine Themen auch im Sozial- und Bildungsbereich angesiedelt. Es ging ihm natürlich um das Vermitteln von Mathematik und Physik, aber es ging ihm eben auch, als Sozialdemokrat, darum, dass die jungen Leute, die da vor ihm saßen, mit unterschiedlichen Voraussetzungen, mit unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Zielen, alle eine faire Chance bekamen, auf dem Wege zum Erwachsensein so manche Schwierigkeit zu meistern. Er half so manche Hürde wegzuräumen.

Mit Franz Gabriel haben wir einen aktiven Mitstreiter verloren. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

24.07.2019 in Ortsverein

SPD-Besuch aus Zeulenroda-Triebes

 
Besuch im Höhlenhaus Hürben

Seit Anbeginn der Giengener Städtefreundschaft mit Zeulenroda-Triebes kam es regelmäßig zu einem Austausch mit den Freunden der SPD-Ortsvereine. In diesem Jahr waren der SPD-Vorsitzende aus Zeulenroda Maik Stieber mit einer kleinen Delegation im Rahmen des Stadtfestes in Giengen zu Gast. Bereits am vergangenen Donnerstag kam es zur ersten Begegnung, die an die Freundschaft der vergangenen Besuche nahtlos anknüpfte. Sylvia Gohle hatte ein kleines Programm für die Gäste zusammengestellt, bei dem in lockerer Form immer wieder Mitglieder des hiesigen Ortsvereins hinzukamen. Ein Höhepunkt war sicher der Besuch der Kaltenburg in Hürben mit den Erläuterungen von Burgführer Hans Mack. Auf Einladung der Stadt waren die Zeulenrodaer Gäste auch in die Stadthalle eingeladen, um dem Programm für die neue Städtepartnerschaft mit San Michele di Ganzaria beizuwohnen. Im NaturFreundehaus Hasenloch kam es dann bei Kaffee und Kuchen zu interessanten Gesprächen unter Parteifreunden. Beim Stadtfest konnten die alten Freundschaften wieder aufgefrischt werden und neue Kontakte geknüpft werden. Am Sonntag hieß es wieder Abschied nehmen, nicht ohne die Einladung für die Giengener SPD zu einem Wiedersehen im nächsten Jahr in Zeulenroda-Triebes.

 

 

24.07.2019 in Ortsverein

Ehrungen bei der SPD Giengen

 
Die Jubilare der SPD: Waltraud Stahl, Ute Goppelt, Udo Fehrle, Klaus Kälble, MdL Andreas Stoch, Reinhold Dombrowsky

Geballte 165 Jahre SPD-Mitgliedschaft fanden im NaturFreundehaus Hasenloch von MdL Andreas Stoch und dem Ortsvereinsvorsitzenden Udo Fehrle eine besondere Würdigung anlässlich der diesjährigen Jubilarfeier in Anwesenheit der Mitgliedschaft. Zunächst jedoch wurde der Ortsvereinsvorsitzende und SPD-Stadtrat Udo Fehrle selbst für 25 Jahre SPD-Mitgliedschaft durch Werner Gohle (stellv. Vorsitzender) geehrt. Anschließend fanden die Ehrungen für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft von den beiden Stadträten Ute Goppelt und Klaus Kälble statt. Eine Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Waltraud Stahl und Vorstandsmitglied Reinhold Dombrowsky wurde für 50 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt. Dessen Eintrittsdatum im Jahre 1969 veranlasste MdL Andreas Stoch zunächst zu einem Rückblick im Auf und Ab der über 100jährigen Geschichte der Sozialdemokratie. Stoch verwies dann auf die günstigen Zahlen des derzeitigen wirtschaftlichen Wohlstandes. Die Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Niveau, die Jugendarbeitslosigkeit kaum noch zu beziffern und dennoch sei eine große Verunsicherung spürbar. Als ein Kernproblem nannte er das Mietniveau insbesondere in den Ballungsgebieten. Deshalb müsse die Politik den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum massiv unterstützen. Viele Bürger mit gutem Einkommen seien in Sorge, dass im Rentenalter das Wohnen für sie unbezahlbar werden könnte. Die Sicherung des Renten- und Sozialsystems seien die Kernthemen sozialdemokratischer Politik.