03.10.2020 in Ortsverein

Trauer um Walter Meck

 

Der SPD-Ortsverein und die SPD-Gemeinderatsfraktion trauern um ihr langjähriges Mitglied Walter Meck, der am 21. September im hohen Alter von 91 Jahren verstorben ist. Die Aufzählung seiner Funktionen in Gemeinderat und Kreistag, seiner vielfältigen Ehrungen in diesen Gremien, in der Partei und in Organisationen wie NaturFreunde, AWO und VdK zeichnet das Bild eines Mannes, der über Jahrzehnte Verantwortung für Mensch, Gesellschaft und Umwelt übernommen hat, nachhaltig und über den Tellerrand hinausblickend.

Mit 30 Jahren trat Walter Meck der SPD bei, 2010 konnte er für über 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt
werden. Das 60-jäurige Parteijubiläum konnte er leider nicht mehr mit uns feiern. Er war Stadtrat von 1962 bis Dezember 1992, auf eigenen Wunsch übergab er sein Amt nach 30 Jahren an Manfred Moch. 1992 wurde er mit der städtischen Bürgermedaille in Gold ausgezeichnet. Von 1971 bis 1986 hatte er das Amt des Fraktionsvorsitzenden inne. Über 25 Jahre war er auch Mitglied des Kreistags, von 1967 bis 1994; 1987 erhielt er die Landkreismedaille in Bronze, 1992 die kleine goldene Landkreismünze. Die Giengener Bevölkerung entsandte ihn immer mit hohen Stimmenzahlen in diese Ämter, ein Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens, das er genoss. Auch AWO und VdK hatten in ihm einen treuen Mitstreiter, beide Organisationen zeichneten ihn 2016 für langjähriges Engagement aus (AWO 30 Jahre, VdK 25 Jahre). Eine besondere Rolle spielte er bei den Naturfreunden; nicht nur, dass er seit der unmittelbaren Nachkriegszeit aktiv war, von 1957 bis 1990 bekleidete er auch das Amt des Obmanns.

Aber jenseits der Daten und Zahlen – Walter Meck war im besten Sinne ein sozialer und demokratischer
und verantwortungsbewusster Mensch, in seiner Gegenwart und für die Zukunft.

Auch wenn die Vokabel „nachhaltig“ heute fast inflatorisch gebraucht wird – genauso wirkte Walter Meck.
Er zeigte langen Atem und hat seine Projekte aus Überzeugung nachhaltig verfolgt. Er redete bereits über Natur- und Umweltschutz und brachte diese Aspekte in Planungsvorhaben ein, zu Zeiten, als dies noch keineswegs gefragt oder gar „in“ war. Selbst als er sich aus der aktiven Politik zurückgezogen hatte, mischte er sich in Debatten und Diskussionen gewinnbringend ein, nur ein Beispiel sein Engagement für die Pflege unserer Heidelandschaften.

Untrennbar mit Natur- und Umweltschutz verbunden sind der Einsatz für Frieden und Völkerverständigung.
Er hat in den 60er-Jahren auch an Ostermärschen teilgenommen. In dieser Tradition wurde in seiner Amtszeit das Hasenloch-Gelände während der NATO- Nachrüstungsdebatte zur „Atomwaffenfreie Zone“ erklärt. Über Jahrzehnte pflegte er auch einen intensiven Austausch mit unserer Partnerstadt Köflach und hat daraus dauerhafte Freundschaften entstehen lassen.

Mit Walter Meck haben wir einen engagierten und sozialen Menschen verloren – unser Mitgefühl gilt seiner
Familie.

Gaby Streicher
Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion

25.01.2020 in Ortsverein

Trauer um Franz Gabriel

 

Der SPD Ortsverein Giengen trauert um Franz Gabriel. Er war 47 Jahre Mitglied der SPD und von 1975 bis 2004 Mitglied der SPD-Fraktion im Gemeinderat, wo er, auch dank seiner Fähigkeit, Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, und dank seines vielfältigen Wirkens für die Menschen sich großes Vertrauen erwarb und bei den Kommunalwahlen mit einer hohen Stimmenzahl bestätigt wurde. Vor allem Themen des Schutzes von Natur und Umwelt lagen ihm sehr am Herzen, wie man bei seinen Wanderungen mit den NaturFreunden miterleben konnte. Konsequent setzte er sich daher immer für die Ausweisung und den Ausbau von Radwegen ein - während seiner gesamten Gemeinderatszeit war er in der Radwegekommission aktiv.

 Als Gymnasialprofessor waren seine Themen auch im Sozial- und Bildungsbereich angesiedelt. Es ging ihm natürlich um das Vermitteln von Mathematik und Physik, aber es ging ihm eben auch, als Sozialdemokrat, darum, dass die jungen Leute, die da vor ihm saßen, mit unterschiedlichen Voraussetzungen, mit unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Zielen, alle eine faire Chance bekamen, auf dem Wege zum Erwachsensein so manche Schwierigkeit zu meistern. Er half so manche Hürde wegzuräumen.

Mit Franz Gabriel haben wir einen aktiven Mitstreiter verloren. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

24.07.2019 in Ortsverein

SPD-Besuch aus Zeulenroda-Triebes

 
Besuch im Höhlenhaus Hürben

Seit Anbeginn der Giengener Städtefreundschaft mit Zeulenroda-Triebes kam es regelmäßig zu einem Austausch mit den Freunden der SPD-Ortsvereine. In diesem Jahr waren der SPD-Vorsitzende aus Zeulenroda Maik Stieber mit einer kleinen Delegation im Rahmen des Stadtfestes in Giengen zu Gast. Bereits am vergangenen Donnerstag kam es zur ersten Begegnung, die an die Freundschaft der vergangenen Besuche nahtlos anknüpfte. Sylvia Gohle hatte ein kleines Programm für die Gäste zusammengestellt, bei dem in lockerer Form immer wieder Mitglieder des hiesigen Ortsvereins hinzukamen. Ein Höhepunkt war sicher der Besuch der Kaltenburg in Hürben mit den Erläuterungen von Burgführer Hans Mack. Auf Einladung der Stadt waren die Zeulenrodaer Gäste auch in die Stadthalle eingeladen, um dem Programm für die neue Städtepartnerschaft mit San Michele di Ganzaria beizuwohnen. Im NaturFreundehaus Hasenloch kam es dann bei Kaffee und Kuchen zu interessanten Gesprächen unter Parteifreunden. Beim Stadtfest konnten die alten Freundschaften wieder aufgefrischt werden und neue Kontakte geknüpft werden. Am Sonntag hieß es wieder Abschied nehmen, nicht ohne die Einladung für die Giengener SPD zu einem Wiedersehen im nächsten Jahr in Zeulenroda-Triebes.